Searching for the Jan Soul Rebels
Artist(s):
Jan Delay
Label: Buback (Indigo)
Publisher(s):
Buback (Indigo)
Studio: Buback (Indigo)
Manufacturer: Buback (Indigo)
Binding: Audio CD
List Price: EUR 10,90
Our Price: EUR 8,99
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Track Listing
1.
Sam Ragga Styler
2.
Ich M÷chte Nicht, Dass Ihr Meine Lieder Singt!
3.
Www.Hitler.De
4.
An Die B³rger Von Konsolien Feat. Sam Semilia
5.
Vergiftet
6.
Rebecca & Svenja Feat. King Rockodub Schamoni
7.
B-Seite
8.
S÷hne Stammheims
9.
Der Rote Knopf
10.
Flashgott Feat. Xavier Naidoo, Dennis Dubplate
11.
Die Sonne, Die Scheint Feat. D-Flame
12.
Die Party Ist Zu Ende
Editorial Reviews
Product Description
SEARCHING FOR THE JAN SOUL REB
Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine Reggae/Ragga-Platte vom Feinsten aus Deutschland? Auf Deutsch? Geht das? Das geht -- und wie! Neben dem ganzen Jubel-Trubel als Absoluter Beginner hat Jan Eißfeldt a/k/a Jan Delay sein Reggae-Projekt fertiggestellt (übrigens zeitgleich mit dem ersten Soloalbum von Denyo 77 Minidisco). Angekündigt von Torch (Blauer Samt) als Sam Ragga mit gleichnamiger Band, hören wir als nächstes "Ich Möchte Nicht, Dass Ihr Meine Lieder Singt" -- wen genau er damit meint, checkt ihr am Besten selbst.
Keine Spur von Ibiza-Sommer-Hit, schließlich ist Reggae nicht nur Sunshine und Party (und war es nie!), sondern bezieht oft auch eindringlich politisch Stellung, hier in Tracks wie "Söhne Stammheims" oder "Der rote Knopf" und natürlich "An Die Bürger Von Konsolien", feat. Sam Semilia a/k/a Samy Deluxe. Highlights auf jeden Fall auch die erste Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo im Stück "Flashgott", und "Die Sonne, Die Scheint" mit D-Flame (Basstard). Und wenn dann "Die Party Ist Zu Ende" erklingt, drückt man am Besten auf Replay! --Ute Springer
Customer Reviews
Absolutes MUST-HAVE!!
Das Album gehört definitiv zum Besten, was Jan Delay bisher abgeliefert hat. Er beweist eindrucksvoll, wie cool deutscher Reggae klingen kann, ohne dass die Texte auch nur im Ansatz darunter leiden.
Die Lyrics sind vom Feinsten. Themen wie Rassismus oder Politik behandelt Jan Delay zwar sehr kritisch, verpackt sie aber häufig mit einer großen Portion Ironie und verhindert dadurch eine miesepetrige Proteststimmung, die bei anderen kritischen Künstlern oft entsteht.
Wenn er zum Beispiel Jürgen und Zlatko mit Baader und Ensslin vergleicht, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Selten ist musikalische Kritik an der heutigen Gesellschaft so kreativ und humorvoll gewesen.
Genau das ist es auch, was die Platte zu etwas Besonderem macht.
Jan Delay verpackt seine Botschaften in kleinen "Stories", zwingt dem Hörer also nicht einfach seine Meinung auf, sondern lässt diesem eine gewisse Interpretationsfreiheit.
Den Rest erledigt die Musik. Dank bestem Reggae-Sound wirken die Songs alles andere als anstrengend, sind stattdessen eher entspannt und erzeugen eine positive Atmosphäre.
Meiner Meinung muss das einfach Teil bei jedem HipHop oder Reggae Fan im Schrank stehen.
Ich kenn die Songs schon seit Jahren und hör sie immernoch gern.
Kürzlich habe ich auch einen Plattenspieler bekommen und mir die ersten zwei Platten gekauft.
"Searching for the Jan Soul Rebels" war natürlich dabei und ich muss sagen, auf Vinyl kann das Ganze nochmal mehr.
Abgesehen davon, dass man das Cover endlich "in groß" hat, klingt es auch wirklich voller und der Sound kommt besser rüber.
Also wenn ihr auf deutschen HipHop bzw. Reggae steht und nen Plattenspieler in der Bude habt (und sei es nur der alte von Papa) dann kauft euch das Teil auf Vinyl!
Ihr werdet es nicht bereuen!
Kritik muß tanzen...
...so hat der stylisch-subversive Anzugträger Delay einmal im SPIEGEL seinen Ansatz beschrieben. Was er genau damit meint, ist auf dieser CD (oder LP) nachzuhören. Er nimmt alles aufs Korn, was nicht seinen Vorstellungen kritisch-linken Daseins entspricht, und daß ist in einem dem Dumm- und Spaßkult verfallenen Land auch gut so. Er nimmt die modernen Nadelstreifen-Neos mit ihren unausrottbaren und abgedroschenen Argumenten (er hat ja die Autobahnen gebaut) aufs Korn (er baut 'ne Datenautonahn und kann jetzt auch lächeln), das so stille, satte und zufriedene Land in der Phase des Post-Terrorismus (jetzt kann man endlich wieder in Ruhe Mercedes fahren), die computersüchtigen Daddelzombies ("Konsolien"). Auch der altbewährte Delay-Freund Udo Lindenberg ist mit Samples vertreten, auch so ein Hamburger Nuschler, auf Mercedes-Dance singt er dann auch selbst mit. Die Mucke groovt und movet, die Bässe sind schön fett, alles paßt, die Platte nervt nicht und ist gut durchzuhören, die Witze sind alles andere als abgedroschen, denn hier spricht die Intelligenz. Delay bringt die Diskussion auf Niveau, denn unser Land besteht eben nicht nur aus Fußball, Brüllshows, Barth und Song Contest. Gut ist auch, daß Delay mit seiner Glatzköpfigkeit den sonstigen Glatzen ein bißchen den Wind aus den Segeln nimmt, indem er sich ihrer Ästhetik bedient und dadurch verunsichert. Klasse Platte. Ein Ausrutscher: Warum nun gerade der nervige Xavier Naidoo mit einer Huldigung an einen Flashgott hier im Duett mit Delay in einem Song schmalzen musste, das bleibt unklar und paßt auch nicht zum rebellischen Grundansatz der CD. Hier muss es heißen: odd one out.
HAMMER
Einfach ein geiles Album was man sich immer anhören kann, zeitlos, kluge texte, fette beats und extrem gute features!!!!!!!
Sehr gelungenes Album
Pflichtkauf
// jeden tag sieben // kinder abschieben //
Dieses Werk des deutschen Musikers Jan Delay ist die perfekte Mischung für den beginnenden Sommer, die ersten Hitzewellen und die Blüten, die jetzt allgemein durch die Luft flattern. Der Reggae dröhnt aus den Boxen, die Töne schwingen sanft und gechillt durch die Zeit und verstärken oder erzeugen ein Gefühl der Entspanntheit. Nichtsdestotrotz versäumt es Herr Delay nicht, Missstände in der Gesellschaft anzuprangern: Menschen, die vor Konsolen sitzen anstatt mit Menschen zu sprechen, Leute, die seine Lieder singen, ohne sie zu verstehen ("Ich will nicht, dass ihr meine Lieder singt" - nach Jan Delay's Charterfolg Irgendwie, irgendwo, irgendwann" fühlten sich die falschen Leute verstanden). Das Beginner-Drittel verschönert mir und hoffentlich auch anderen Freunden von gechillten Beats definitiv die warme Jahreszeit.
Zum Überlegen.
hey,dieses Album hat Janny doch echt gut hingebracht.
coole raggae beats und texte,die zum Nachdenken anregen,
"Bürger von Konsolien" ist mir zum Beispiel echt aus der Seele gesprochen und "Roter Knopf",sind Songs,bei denen man auf denText achten muss.es gibt ja nicht mehr viel Lieder,mit Texten,die solche Probleme ansprechen.Und nicht wieder diese "Anti Bush"-Texte&Co.Wird halt einfach zu viel.
Also super Album zum Immerwiederhören und ich sag nur,nicht gleich abschalten,nach dem letztem Song!
nur zu empfehlen!

