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 To Billie With Love from Dee Dee

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To Billie With Love from Dee Dee
Artist(s):

Dee Dee Bridgewater


Label: Emarcy Records (Universal)
Publisher(s):

Emarcy Records (Universal)


Studio: Emarcy Records (Universal)
Manufacturer: Emarcy Records (Universal)
Binding: Audio CD
MPN: 001394502
List Price: EUR 21,32
Our Price: EUR 16,99
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Orchestrion

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Only Everything

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Track Listing


1.

Lady Sings the Blues


2.

All of Me


3.

Good Morning Heartache


4.

Lover Man


5.

You've Changed


6.

Miss Brown to You


7.

Don't Explain


8.

Fine and Mellow


9.

Mother's Son-in-Law


10.

God Bless the Child


11.

Foggy Day


12.

Strange Fruit


Editorial Reviews



Product Description


Bridgewater,Dee Dee - To Billie With Love Fro

Aus der Amazon.de-Redaktion


Da kümmert man sich doch nie drum: Songtexte, wie, was? Nebensache, da achtet keiner drauf. Ist ja auch häufig so banal. Nur selten sind Text und Komposition untrennbar, gleichwertige, künstlerische Komponenten. Das meiste ist doch austauschbar, zumindest in der Popmusik. Billie Holidays Jazzstandards, auch das war damals Popularmusik in den 40er Jahren. „All Of Me“, ein Tanzlied, ein Schlager. Weder Melodie noch Text haben einen besonderen künstlerischen Wert. Da kommt Dee Dee Bridgewater: sie singt ein Tribut an die große Billie Holiday, wählt Klassiker wie „Lady Sings The Blues“ und „Strange Fruit“ aus Holidays Repertoire. Und plötzlich bekommt alles einen Sinn. Mit einem Mal versteht man, worum es in den Texten geht. Nichts weltbewegendes, nur kleine Geschichten, meist um’s Thema Liebe. Aber die Amerikanerin schafft es, dass sie relevant werden. Die tausendmal gesungenen “Real Book-Schinken“, sie hören sich neu an, echt, lebendig, tief. Es ist aufregend. Dee Dee Bridgewater zählt nicht umsonst zu den allerbesten Jazzsängerinnen. Sie stellt ihre kraftvolle, charakteristische Stimme immer in den Dienst der Wahrhaftigkeit. Die Art, wie sie ihr Tribut Eleonora Fagan (1915-1959): To Billie With Love From Dee Dee präsentiert, mit einer Mischung aus Billie-Vibrato und Bridgewater-Charisma, trifft hundertprozentig ins Schwarze. Die Grundhaltung ist stilgerecht traditionell, die Ausführung durch und durch Bridgewater. Sie engagierte Bebop-Spezialisten wie James Carter (Blasinstrumente), Christian McBride (Bass) und Lewis Nash (Schlagzeug). Eine Top-Besetzung, ein wunderbares Album, es ist eine mehr als würdige Hommage an Billie und an den „Old-School-Jazz“.

Dee Dee Bridgewater feiert 2010 ihren 60sten Geburtstag. Die zweifache Grammy-Gewinnerin ist eine Königin; neben ihr verblassen viele. Ihre künstlerische Arbeit ist immer wieder überwältigend. Sie wird uns hoffentlich noch viele weitere Jahre zum Staunen bringen. Happy Birthday to you, Lady Dee Dee! - Katharina Lohmann


Customer Reviews

Dee Dee ganz groß

Rating


Tribute-Alben machte Dee Dee Bridgewater schon für Horace Silver (1995, ihr bisher stärkstes Album), Ella Fitzgerald (1997) und Kurt Weill (2002). Billie Holiday hatte sie schon in den 80er Jahren studiert, als sie die Theater-Produktion "Lady Day" im Alleingang bestritt.

Dee Dee war berufen, nun die Ehrung für Billie zu gestalten. "Es wurde eine ihrer großartigsten Leistungen" schrieb der amerikanische Jazzkritiker Jeff Tamarkin. Den hohen Erwartungen für diese Produktion entspricht die Starbesetzung mit Christian McBride (Bass), James Carter (Sax, Flöte, Bassklarinette) und Schlagzeuger Lewis Nash. Das Piano spielt Edsel Gomez, der auch die Arrangements besorgte.

Bridgewater versucht nicht, den Tonfall der Holiday nachzuahmen oder irgendwelche Eigenheiten, Erkennungszeichen zu übernehmen. Von einer so eigenständigen Künstlerin wie Dee Dee Bridgewater konnte niemand eine Kopie der Lady Day erwarten. Das ist Dee Dee pur. Sie singt für ein modernes Publikum. Schon die Arrangements meiden das Hoheitsgebiet von Billie Holiday und versetzen die klassischen Melodien in unser Jahrhundert. Im Temperament können zwei Sängerinnen kaum gegensätzlicher sein. Man erkennt die Songs sofort, aber die Tempi sind andere und der Rhythmus ist viel komplexer. Dazu kommen aufregende Soli von James Carter auf dem Sopransax oder aggressiver Scat-Gesang von Dee Dee.

Eine Sängerin, die sich wie Bridgewater der Jazzgeschichte verpflichtet fühlt, kann sich bei einem Holiday-Tribut dem Titel "Strange Fruit" nicht verweigern, mit dem Billie 1939 ihren Weltruhm begründete. Das öffentliche Bild von Billie Holiday und dem Song verschmolzen miteinander: Sie war nicht mehr nur die Frau, die ihr Publikum verführen und rühren konnte, sie war fähig, es regelrecht zu erschüttern. Dieses Wahrzeichen gegen die Lynch-Justiz neu zu gestalten, ist ein großes Wagnis auch für Dee Dee Bridgewater. Ihr gelingt mit rauer Simme und voller Emotion eine großartige, unheimliche, bedrohliche Interpretation. Das subtile Piano Gomez`, Carters grübelnde Bassklarinette und McBride's Bass erzeugen eine böse Vorahnung. Nash setzt mit dem Becken auf dramatische Wirkung. Bridgewaters Stimme erzählt diese furchtbare Geschichte, die nie genug berichtet werden kann. Tamarkin urteilt: "Es ist das atemberaubende Finale einer der schönsten Hommagen, die für Billie Holiday jemals aufgenommen wurden."


2 Sterne - aus Höflichkeit

Rating

Es spricht nicht gerade von Mut, Kreativität und Vielseitigkeit wenn eine Sängerin im Jahre 2010 das x-te Album mit Standarts veröffentlicht. Noch dazu das 3. "A Tribute to...", vor allem weil sie im Grunde schon selbst so ein Tribut-Album wert wäre, da sie ja schon so lange dabei ist...wäre da nicht dieser abgefrühstückte Gute-Laune-Power-Swing-Sound wie z.B. bei "All of me" von ihr. Ich kann mich auch nicht erinnern, das Billie Holiday irgendwelche Aufnahmen mit Swing-Nummern hat. Sie hat eher Balladen gesungen (oder auch sozialkritische Songs wie z.B. Strange Fruit - berühmt für ihre scharfe Interpretation des eindringlichen Textes! ) und war doch berühmt und geliebt dafür, dass ihre Stimme eine unbegreifliche Verletzlichkeit, eine "Bitterness" und eine "natürliche" Traurigkeit vorwies, die meines Achtens keine Sängerin heutzutage auszudrücken vermag. Ein aufwendiges, elegantes Cover mit der berühmten Blume im Haar, das ja zu Lady Days Erscheinungsbild gehört hat, sieht hier leider genauso künstlich und erzwungen aus wie der Sound von Mrs. Bridgewater auf diesem Album. Für eine routinierte Sängerin ist es nun mal keine große Kunst, Standarts zu singen und dabei das markante Vibrato der Lady Day nachzuahmen. Schade, dass sie ihr Publikum für etwas Blöde hält, denn den Vergleich zu Lady Day hält sie ungefähr genauso stand wie die Butter in der heißen Pfanne. Wer keine Einfälle hat, muss doch nicht unbedingt trotzdem singen oder jemanden kopieren! Und sie sollte ihren eigenen Sound verfolgen. Das lernt man als Sängerin doch gleich zu Anfang. Und von individueller Interpretation zu sprechen wäre einfach nur eine Entschuldigung für das was ihr in diesem Album fehlt: Fantasie. Wenn jemand eine Ballade, die Mrs. Holliday gesungen hat, zu einer Swing-Nummer macht, dann könnte sich dieser Standart, der mit einer großen Wahrscheinlichkeit auch von einigen anderen Sängerinnen interpretiert wurde, genauso gut eine Huldigung einer völlig anderen Sängerin sein. Was mir persönlich fehlt, ist einfach der wahre Bezug zu Mrs. Holiday. Wenn sie versucht hätte, jedem der Songs auf IHRE ART diese Tristesse und diese unausgesprochene Wut und Enttäuschung, die Mrs. Holiday so oft in der Stimme trug, rüberzubringen, dann würde ich ihr dieses Werk im wahrsten Sinne des Wortes abkaufen.


Enttäuschend

Rating

Nach dem famosen Album "Dear Ella" und einer Hommage an Horace Silver ist dies die dritte Tribute to-CD,
die Dee Dee Bridgewater vorlegt und auch selbst produziert hat.
Obwohl ich sie aufgrund ihrer früheren CD`s als gute Jazz-Sängerin sehr schätze, hat sie(mich) auf dieser CD enttäuscht.
Es ist an sich schon ein gewagtes Unterfangen, die Titel der großartigen Billie Holiday zu singen, denn diese war und ist unnachahmlich! Dee Dee Bridgewater versucht deshalb auch gar nicht,
die große Billie nachzuahmen, sondern sie interpretiert die Stücke
in ihrer Diktion. Dabei sind die langsameren Titel, wie z.B. You`ve
changed und Don`t explain durchaus ansprechend, die schnelleren singt
sie aber zu sehr maniriert und exaltiert, so dass sie nicht überzeugen. Diese Titel, z.B. das bekannte All of me, hat man von
anderen Sängerinnen schon zig mal besser gehört.Auch die Begleitband
ist m.E. nicht das gelbe vom Ei. So liegt alles in allem hier eine CD
vor, die einen äußerst zwiespältigen Eindruck hinterlässt.


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